Das Produktangebot wird durch die Trends beim Wohnen und Bauen verändert.
Der folgende Artikel ist in einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Heinze - Experte in Sachen Prognosen, Grundlagen- und Auftragsmarktforschung für die Baubranche - verfasst. Dadurch sind mehr als 400 Architekten und Inneneinrichter nach den künftigen Trends beim Bauen und Wohnen befragt.
Trend 1: Durch fast alle Aspekte des Bauens und Wohnens zieht sich das Thema Energie und Ökologie. Wärmedämmung oder Wärmeschutzverglasung werden beispielweise, sagen die befragten Planer, bei der Fassadengestaltung zunehmen, bei den Dächern liegen Solarthermie und Fotovoltaik im Trend. Da diese Hilfsmittel Kosten sparen helfen. Das gelte auch für Wärmepumpen und für das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen wie Holz. Holz bleibt überhaupt im Trend; die Inneneinrichter sehen es als Wandverkleidung der Zukunft.
Trend 2: Fossile Energieträger wie die Ölheizung der das Heizen mit Flüssiggas werden unbeliebter. Klassischer Heizköper und Radiatoren kommen nahezu völlig aus der Mode. Erdwärme, Solarthermie, Fußbodenheizung werden zunehmen, meinen die befragten Bauspezialisten. Die Nachfrage nach recycelbaren Baustoffen wächst. Bio-Werkstoffe wie Biobasierte Kunststoffe, Holz-Polymer-Werkstoffe oder Naturkautschuk sind im Aufwind. Dazu passt auch ein stärkerer Wunsch nach natürlichen Bodenbelägen wie Parkett, Keramik oder Fliesen und Naturstein. Die Verwendung von Rau- und Glasfasertapeten wird zurückgehen. Zugunsten von natürlichen Anstrichen, Sichtputzen oder Natursteinwänden.
Trend 3: Die Menschen wünschen sich Komfort und Sicherheit. Die Installation von Rauchmeldern, Alarmanlagen oder Bewegungsmeldern mit Außenbeleuchtung werden zunehmen, meinen die Architekten. Auch die Hilfsmittel, die die gesamte Haustechnik oder den Sonnenschutz steuern, seien im Kommen. „Einrichtungsformen oder Stile, die gesundes, erholsames Wohnen und Barrierefreiheit bieten, sind die Zukunft“, sagt Heinze-Marktforscher Christian Stallknecht. Dabei seien die Bürger der Zukunft total Technikaffin. „umfassendes Home Entertainment ist gefragt.“
Trend 4: Das Bad mutiert von der Nasszelle zur Wellness-Oase. Es soll großzügig sein. In Mode kommen barrierefreie Lösungen wie Bodenebene Duschen, Regenbrausen, Designarmaturen, hochwertige Möbel und auch hier: Multimedia. „Das Inventar der Zukunft runden kombinierte Dampf- und Duschkabinen, Whirlpools und die Sauna ab“. Weiß Stallknecht.